Jagd in Weilheim

Weilheim liegt eingebettet in der bayerischen Voralpenlandschaft. Im Westen ist die Ammer und der Ammersee und im Osten ist die Loisach das wichtigste Gewässer. Im Nordosten grenzt der Starnberger See an. Der Hohe Peißenberg mit 988 m teilt den Raum Weilheim vom Raum Schongau.

Der Altandkreis Weilheim verfügt insgesamt über rund 43.000 ha bejagbare Fläche, ca. 20% der Landkreisfläche sind bewaldet.

In ganz Deutschland ist das Jagdrecht an Grund und Boden gebunden. Die Grundeigentümer sind in sogenannten Jagdgenossenschaften zusammengeschlossen und verpachten das Jagdrecht an einen Jagdpächter. Jagdpachtfähig ist ein Jäger (Jägerin) erst dann, wenn er nach bestandener Prüfung mindestens drei volle Jagdjahre einen Jahresjagdschein gelöst hat. In der Regel wird ein Jagdpachtvertrag für die Länge von 9 Jahren abgeschlossen. Grundeigentümer mit einer Fläche von über 81,755 ha können das Jagdausübungsrecht auch selbst in Form einer Eigenjagd nutzen.

In Weilheim sind zur Zeit 122 Reviere in 6 Hegegemeinschaften verpachtet oder in Form der Eigenjagd genutzt.

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